Religion gehört zur Bildung!

Unsere Arbeitsstelle ist für den evangelischen Religionsunterricht an den 53 öffentlichen Schulen Spandaus zuständig. Wir organisieren den Einsatz von zur Zeit 90 Religionslehrkräften (Pfarrerinnen und Pfarrer, staatliche und kirchliche Religionslehrerinnen und Religionslehrer) und planen zu jedem Schuljahr neu, wer an welcher Schule wie viele Religionsstunden erteilt. Unsere Leiterin, Dr. Christiane Ehrhardt, übt die Dienst- und Fachaufsicht über die Religionslehrerinnen und Religionslehrer aus. Sie ruft zu einem monatlichen Konvent zusammen, der neben dem Austausch über die aktuellen dienstlichen Belange der Fortbildung dient.

Der Dialog mit Eltern und Elterninitiativen ist einer unserer Schwerpunkte. Gerne lassen wir uns zu Podiumsdiskussionen in die Schulen und zu Elternversammlungen einladen. Für Gespräche mit Eltern haben wir immer ein offenes Ohr. Es sind immerhin 60,9% aller Spandauer Schulkinder, die in den Grundschulen am evangelischen Religionsunterricht teilnehmen. Durchschnittlich besteht eine Religionsgruppe in der Grundschule aus 16 Kindern.

Besonders wichtig ist uns die enge Zusammenarbeit mit den Schulleitungen. Lieber fahren wir zum persönlichen Gespräch in die Schule als dass wir telefonisch oder schriftlich die Dinge bearbeiten. Nur vor Ort können wir Einblicke in die Gegebenheiten gewinnen und so manche Stundenplanzwänge besser verstehen - wenn auch nicht immer gutheißen.

Wir setzten uns dafür ein, dass die religiöse Dimension nicht aus dem Bildungsangebot der Schule hinausgedrängt wird. Denn Religionsunterricht trägt zur Persönlichkeitsentwicklung und Identitätsfindung junger Menschen bei und unterstützt somit die Verständigung mit anders Denkenden und anders Glaubenden.